Gestalttherapie in Berlin

Willkommen in meiner Praxis für Gestalttherapie!

Wann kann eine Gestalttherapie hilfreich sein?

Praxis für Gestalttherapie in Berlin - Dr. phil. Dipl.-Psych. Sylvia Siegel

  • Sie sind mit Problemen konfrontiert, die Sie alleine nicht lösen können…
  • Sie wissen, wie es geht, aber Sie kommen nicht ins Handeln…
  • Sie haben einiges in Ihrem Leben erreicht. Doch soll das schon alles gewesen sein?
  • Sie fühlen sich kraftlos und ohne Antrieb…
  • Sie fürchten, im immer Gleichen, sich Wiederholenden stecken zu bleiben, wenn Sie sich Ihre Verhaltensmuster und Beziehungskonstellationen anschauen…

So oder ähnlich sehen die Situationen aus, in denen sich Menschen Unterstützung wünschen. Oft genügt ein Anstoß, um sich selbst und seine Lebensumstände neu wahrnehmen zu können. Manchmal braucht es mehr.

Ich schaue mir Ihre Situation an und mache Ihnen einen Vorschlag, wie wir vorgehen. Ich begleite Sie kompetent und respektvoll, geduldig und auch hartnäckig.

Im Therapieprozess finden Sie zu Ihrer eigenen Stärke zurück.

Das Potenzial zur Heilung und Entwicklung trägt jede/r Einzelne in sich. Wir fördern es in meiner Berliner Praxis mit Hilfe der Gestalttherapie zutage.

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist ein hochpotentes psychotherapeutisches Verfahren in der Tradition der humanistischen Psychologie, zu denen beispielsweise auch das Psychodrama und die Gesprächstherapie gehören.

Charakteristisch für die Gestalttherapie ist ihre Wachstums- und Ressourcenorientierung. Hierbei wird der Mensch, der psychotherapeutische Hilfe sucht, weniger als kranker Patient, wie in der allgemein praktizierten Medizin angesehen, sondern vielmehr als Mensch, dessen psychische Selbstregulation so gefördert wird, dass er sein psychisches Gleichgewicht wiederfindet und seine Potentiale ausschöpfen und leben kann.

Im gestalttherapeutischen Prozess beginnen wir im Hier und Jetzt, das heißt genau bei dem, was Sie aktuell bewegt. Von da aus gehen wir so weit in die Vergangenheit zurück, wie es nötig ist.

Ziel ist es, dass Sie eine Perspektive entwickeln in der Sie sich selbst mit Verständnis und Liebe sehen können. Das befähigt Sie, ein gestärktes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Daraus ergeben sich dann neue Handlungsstrategien, die es Ihnen ermöglichen, bisherigen problematischen Situationen und Herausforderungen befriedigender zu begegnen.

Für wen eignet sich die Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist die Therapie der Wahl für Menschen, die sich verändern möchten.

Während bei den kassenzugelassenen Psychotherapieverfahren wie der Psychoanalyse, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der Verhaltenstherapie ein Mensch „psychisch krank“ sein muss, um behandelt zu werden, richtet sich die Gestalttherapie auch an Menschen, die sich bewusst weiterentwickeln oder ihre Lebensqualität verbessern möchten.

Es kann verschiedene Anlässe für den Wunsch nach Veränderung geben: zum Beispiel, dass man in einer Beziehungskrise feststeckt, dass man aus dem Stresshamsterrad heraus möchte, dass man sich immer wieder unzufrieden fühlt, obwohl doch alles in Ordnung zu sein scheint oder dass man merkt, dass es Zeit ist, sich den eigenen inneren Konflikten zu stellen. Das ist die wachstumsfördernde Ausrichtung der Gestalttherapie.

Daneben gibt es auch die rein therapeutische Ausrichtung. Das gilt für Menschen, die unter psychischen Störungssymptomen wie zum Beispiel Burn-out, Angst, Depressionen, Traumafolgestörungen (Posttraumatische Belastungsstörungen), psychosomatischen Beschwerden oder einer Suchterkrankung leiden. Hierfür nutzt die Gestalttherapie spezifische Behandlungsstile, die auf das Störungsbild und den einzelnen Betroffenen abgestimmt sind.

Was gehört zu einer Gestalttherapie?

Im gestalttherapeutischen Setting wird ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Klient und Gestalttherapeut angestrebt. Hierbei ist der Klient der Experte für seine Lebenswelt, sein Innenleben, der Therapeut dagegen verfügt über Fachwissen der gestalttherapeutischen Methodik und psychischer Strukturen.

Nur im gemeinsamen Dialog können Therapeut und Klient Wege finden, die dem Klienten helfen, sich erfolgreich nach seinen eigenen Vorstellungen zu verändern. Dies wird in der Fachliteratur häufig dermaßen dargestellt, dass der Klient inhaltlich, der Therapeut dagegen strukturell führt.

Die gestalttherapeutische Methodik ist sehr vielfältig. Zum einen liegt der Fokus auf der Wahrnehmung im Hier und Jetzt. Hierbei rücken Gefühle, Körperempfindungen, begleitende Gedanken und Assoziationen in den Fokus. Das erhöht die Achtsamkeit und das Bewusstsein. Gewahrsamkeit ist der dazugehörige gestalttherapeutische Begriff.

Heute hat das Prinzip der Achtsamkeit in verschiedenen Bereichen Einzug gehalten und ist als effektive Hilfe zur Reduktion von Stress und persönlichem Leidenspotential anerkannt.

Zum anderen wird im gestalttherapeutischen Behandlungsprozess, wenn die gegenwärtige Achtsamkeit gut fokussiert ist, beispielsweise durch die einfache Frage: „Woher kennen Sie dieses Gefühl- diese Anspannung?“ zügig der Bezug zu biographischen Erlebnissen geschaffen.

Dann kann man auch schnell verstehen, dass die Ursache für eine aktuell als problematisch empfundene Situation in einem kindlichen Anteil der jeweils früheren Biographie liegt und deshalb auch heute noch heftige Reaktionen hervorruft und dazu führt, dass versucht wird, diese Probleme auf kindliche Weise zu lösen.

Dabei kann der eigene erwachsene Anteil ins Abseits geraten und man fühlt sich außerstande, die Situation zu lösen.

Schafft man es nun dem inneren kindlichen Anteil (manche Therapeuten sprechen von dem „inneren Kind“) liebevoll zu begegnen, dann kann der erwachsene Anteil wieder die Steuerung übernehmen und man findet gute Lösungen im Hier und Jetzt.

Die Gestalttherapie hat unterschiedliche Wurzeln. Die Aspekte der Achtsam- und Gewahrsamkeit kommen aus dem Buddhismus.

Der Ansatz im Hier und Jetzt, beim Offensichtlichen zu beginnen und mit Offenheit weiter in die Tiefe zu gehen, findet seine Basis in der Phänomenologie. Die Aspekte der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung verweisen auf den Existenzialismus.

Gestalttherapeutisches Denken

Im gestalttherapeutischen Denken geht es darum, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Es geht vor allem darum den Unterschied zu erkennen zwischen dem, was man selbst verändern kann und was nicht. Und es geht um die Frage wie man mit dem umgeht, was man nicht verändern kann.

Zum Beispiel: wenn man in einer Bedrängnis steckt, tendiert man dazu, sich als ein Opfer der Umstände zu sehen oder sich in einer Ohnmachtsposition zu erleben.

Dieser Umstand kann deprimierend sein, man kann darüber wütend werden, man kann anderen die Schuld geben usw.

Ein Gestalttherapeut versucht an dieser Stelle, nachdem er einen empathischen Zugang zum Klienten geschaffen hat, bei diesem auch das Verständnis dafür zu wecken, dass er selbst durch sein Verhalten dazu beiträgt, dass er in einer solchen schwierigen Situation steckt.

Dies ermöglicht es dem Klienten die bedrängende Situation neu zu sehen und zu bewerten.

Langfristig macht es auch den inneren Blick für neue Lösungsmöglichkeiten frei, in dem man mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen besser aufgehoben ist.

Gestalttherapie heißt auch: nicht immer nur reden!

Gestalttherapeuten nutzen viele kreative Methoden: sei es ein Bild zu malen, etwas in einer kleinen Szene darzustellen, einen kreativen Bewegungsausdruck zu erfinden, zu tanzen, etwas mit Gegenständen zu veranschaulichen uvm.

Natürlich werden diese Methoden immer nur dann eingesetzt, wenn der Klient auch damit einverstanden ist. Und es ist völlig in Ordnung, wenn ein Klient das nicht möchte oder es ihm nicht liegt.

Manchen Menschen fällt es leichter, über ein Bild ein intrapsychisches Erleben darzustellen. Und wenn man es dann aus der Entfernung betrachtet, beginnt man mehr Aspekte zu verstehen. Vielleicht findet man durch ein „anders malen“ auch eine Idee, wie man zu neuen Sicht- und Handlunsgsweisen gelangen kann.

Der Vorteil solch kreativer Methoden liegt darin, dass ein komplexer Inhalt über eine symbolische Darstellungsweise, sehr prägnant auf den Punkt gebracht wird. Diese reduzierte und verdichte Darstellungsweise ist fokussiert, das weniger Wichtige ist in den Hintergrund gerückt. So gewinnt man einen anderen Zugang zum Thema.

Oftmals liegt die Lösung gerade darin, dass man aus der Problemtrance, wie es systemische Therapeuten bezeichnen, erwacht. Lösungen erwachsen oft aus „dem anderen Blick, dem anderen Zugang“. Oder symbolisch gesagt: Das Problem ist die Sackgasse des Wälzens und die Lösung der freie Fluss.

Gestalttherapie für Paare in Berlin

Gestalttherapie hilft Paaren, sich von negativen dynamischen Prozessen zu distanzieren und einen neuen Blick auf sich selbst und das Gegenüber zu gewinnen, um damit Auswege aus der negativen Beziehungsschleife zu finden.

» Mehr über mein Angebot zur Paartherapie…

Meine Praxis in Berlin

In meiner Praxis für Gestalttherapie in Berlin Wilmersdorf klären wir in einem Vorgespräch, inwieweit meine Beratungsangebote für Sie passend sind. Wenn wir uns für einen gemeinsamen Beratungsprozess entschieden haben, erarbeiten wir zu Beginn Ziele und Themen für die Beratung.

Meine Beratungsangebote basieren auf ganzheitlicher Sicht- und Verständnisweise. Ich nutze tiefenpsychologische, systemische, psychosynthetische und humanistische Beratungsverfahren.

Ein klarer Blick für Zusammenhänge und aus dem Blickfeld Geratenes, Entdecken und Fördern von Ressourcen und Potentialen, Empathie und Verständnis kennzeichnen meine Arbeitsweise. Dabei sind mir Wertschätzung vor individuellen Wegen und Humor bei der Beratungsarbeit wichtig.

Preise

Die Gestalttherapie gehört zwar in einigen Ländern, wie Österreich und der Schweiz zu den kassenzugelassenen Verfahren. Vor dem Psychotherapiegesetz von 1999 wurde sie auch von der Techniker Krankenkasse im Delegationsverfahren erstattet.

Mit der Einführung des Psychotherapeutengesetzes jedoch wurden nur die Psychoanalyse, die tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen.

Andere Psychotherapieverfahren wie zum Beispiel die Gestalttherapie, Gesprächspsychotherapie, Systemische Therapie und Psychodrama können sich zwar in den Angebotspaletten von psychotherapeutischen, psychosomatischen oder Rehabilitationskliniken wiederfinden, jedoch muss man in der ambulanten Praxis diese Psychotherapieverfahren aus eigener Tasche bezahlen. Aus diesem Grund biete ich sozialgestaffelte Preise für Selbstzahler an.

Treten Sie doch mit mir in Kontakt.